RBF DMAT ist im Markt der Hersteller und Endanwender von Anlagen der Metallverarbeitung tätig und liefert komplette elektrische Ausrüstungen, Automatisierung und Prozessregelung für Neuanlagen und bestehende Anlagen.
Zu dieser Kategorie zählen sowohl Hersteller und Endanwender von Anlagen für Eisenmetalle als auch für Nichteisenmetalle.
Anlagentypen
Verarbeitung von Flachprodukten:
- Prozesslinien
- Längsteilanlagen
- Schmalbandanlagen
- Querteilanlagen
- Fliegende Scheren
- Streckbiegerichtanlagen
- Vorbereitungs- und Inspektionslinien
- Reinigungs- und Bürstanlagen
- Verpackungslinien
- Fräsanlagen für Bänder und Platten
- Kaltwalzen (Skin-Pass, 4-Hi/6-Hi-Reversiergerüste, Tandem, Sendzimir)
- Warmwalzen (Aluminium)
- Folienwalzwerke (Aluminium)
- Gießwalzanlagen (Aluminium)
Verarbeitung von Schmiedeteilen:
Verarbeitung von Langprodukten (Stabstahl und Walzdraht)
- Warmhalte- und Raffinationsöfen
- Kokillengießanlagen
- Drahtwalzwerke
- Drahtwalzwerke für Blei
- Stabstahlwalzwerke
- Stranggießanlagen
- Drahtziehanlagen
- Rohr-Adjustagelinien
- Entstaubungsanlagen
- Wasseraufbereitungsanlagen




Langprodukte: Warmwalzen
Auch in Warmwalzwerken für Stabstahl setzen wir unsere Automatisierung ein: HMI der Steuerstände, Walzrezepte und Linienüberwachung, vom warmen Knüppel bis zum Kühlbett.


Schmiedeteile: Ringwalzwerke für Ringe und Mantelschüsse
Für Schmieden automatisieren wir Radial-Axial-Ringwalzwerke: von kleinen Teilen, die in robotergestützten Linien gefertigt werden, bis zu großen Ringen und Mantelschüssen für Energietechnik, Öl- und Gasindustrie und Kerntechnik. In einer der von uns realisierten Anlagen werden 10,4 Meter Durchmesser und 5 Meter Höhe erreicht. Wir liefern die Level-1-Automatisierung, die Prozessregelung und das Level 2 für das Produktionsmanagement, angebunden an das betriebswirtschaftliche System der Schmiede.

Was das System leistet
- Produktfamilien: Axiallager, Radreifen, Ringe, Mantelschüsse und Rohre, unterschieden nach dem Verhältnis von Höhe zu Wanddicke und nach Durchmesser, jede mit eigenen Rezepten;
- Berechnete Walzkurven auf Basis von Stahlsorte, Temperaturen und geometrischen Randbedingungen, einschließlich der Durchmesserwachstumsgeschwindigkeit;
- Automatische Regelung des Prozesses mit Reaktionszeiten im Millisekundenbereich: engere Toleranzen, vom Bediener unabhängige Wiederholgenauigkeit, weniger Bearbeitungszugabe und höheres Ausbringen;
- Rezepte aus ähnlichen Fertigungen: Das System schlägt die besten Parameter vor, die bei bereits gewalzten ähnlichen Ringen erzielt wurden;
- Korrektur der Bearbeitungszugabe durch statistischen Vergleich der Warm- mit den Kaltmaßen;
- Mehrere Hitzen für dasselbe Teil: Unterbrechen und Wiederaufnehmen des Walzens zu verschiedenen Zeitpunkten, mit der Historie jeder Hitze;
- Am Steuerstand die Zeichnung des Fertigteils und der Hitzenbaum zur Führung des Bedieners;
- Rückverfolgbarkeit vom Auftrag im betriebswirtschaftlichen System bis zum gewalzten Teil, mit SQL-Server-Datenbank und Anbindung an das Level 1 über OPC.








Das System wurde auf dem IFM 2024 vorgestellt, dem International Forgemasters Meeting in Mailand.
